Neubau für die Freie Waldorfschule Oldenburg

Die Freie Waldorfschule Oldenburg kann nicht nur auf bereits 45 Jahre zurückblicken sondern wirft auch einen mutigen Blick in die Zukunft: nach fünf Jahren Planungs- und Bauzeit wurde im Frühsommer 2025 ein Neubau festlich eingeweiht.

Die Auswahl regionaler Unternehmen und nachhaltiges Bauen standen im Mittelpunkt des Bauprojektes. Ein Beispiel ist die Holzfassade, die aus heimischen Hölzern aus dem Hasbruch hergestellt wird.

Der Neubau schließt sich vom Erdgeschoss bis zum Dach mit reibungslosen Übergängen an den Altbau an und ein Fahrstuhl sorgt für Barrierefreiheit.

Das Gebäude ist für die Jüngsten gedacht: Es sind zeitgemäße Klassen – und Differenzierungsräume für die Unterstufe entstanden und ein Eurythmiesaal im Dachgeschoss. Das helle offene Foyer kann für Veranstaltungen genutzt werden. Dadurch ist im Altbau nun wiederum mehr Platz: Auch dort konnten Differenzierungsräume und eine kleine Bibliothek für die Mittelstufe entstehen sowie Erweiterungen für die Bereiche Werken, Hauswirtschaft und Medienkunde.

Finanziert wurde das Projekt aus Spenden denn im Gegensatz zu Bildungseinrichtungen in öffentlicher Trägerschaft bekommen Waldorfschulen, an denen allein in Niedersachsen mehr als 8.000 Schüler/innen unterrichtet werden, keine Zuschüsse zu Bauvorhaben.

Was 1980 mit 66 Schüler/innen in drei Klassen begann, ist heute zu einer großen Schulgemeinschaft gewachsen. 425 Schüler/innen, 13 Klassen und 67 Mitarbeitende sind derzeit an der Schule aktiv und sind fester Bestandteil der Oldenburger Schullandschaft.

Andreas Sprick
Freie Waldorfschule Oldenburg, www.waldorf-oldenburg.de